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Vielen Dank für dein schönes Buch. Es kam vor ein paar Tagen bei mir an, ich habe es vorgestern in einer schlaflosen Morgenstunde gleich durchgelesen. Und es hat mir sehr gefallen. Ich bin mit Dir im Meer geschwommen und habe mit Euch unter den Olivenbäumen gepicknickt. In so knappen Aphorismen diese Bilder erscheinen zu lassen, das ist schon hohe Kunst. Diese literarische Form ist vielleicht auch die heute (spätestens seit Nietzsche) am ehesten unserer Welt angemessene, das Fragmentarische, Nicht-Universelle, diese Spotlights in kleine, aber tiefe Einsichten, ohne die Prätention einer Gesamtschau, die kurze Präsenz von Gegenwärtigem, wie soll man das heute noch in einen Roman packen, in eine abgeschlossene Geschichte… obwohl gerade das ja alle machen: Eine Hollywood-Story erzählen!

Vielleicht nur eine Anregung, die mir so durch den Kopf ist, ohne dass ich das so richtig festmachen könnte: Das Ausgreifen oder Übersetzen der Ich-Perspektive ins Allgemeine, vielleicht sogar Allgemein’gültige’, das ist der große Anspruch solcher Kurzformen. Aus einem einfachen, persönlichen Tagebucheintrag die gewissermaßen allgemeine Quintessenz ziehen… in ein paar wenigen Einträgen habe ich den ‚Punkt’ nicht erkannt. Liegt wohl auch an mir.  

Ganz wunderschön fand ich z.B. deshalb die Kurzgespräche mit Gerhild, diesen Perspektivenwechsel, diese unerwarteten Wendungen des Gesprächs, diese Pointen. Ich glaube, das ist es...

Na, ich hab’s jedenfalls in einem Zug gelesen und fand’s wirklich wunderschön! Merci!

Christoph Kühnhanss, Bern


Glücklich in Petrití