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Private E-Mail über meine Bearbeitung der Forderung eines Menschenopfers von Abraham:


Deine Version gefällt mir als Mutter natürlich viel, viel besser als die, die in der Bibel steht, wo dann gnadenhalber Gott von dem Opfern Isaaks absieht… Ich glaube, kaum jemand würde für den Glauben seine Kinder eigenhändig töten und Gott sei Dank sind auch die meisten Mütter im arabischen Raum entsetzt, wenn sich ihre Kinder für Allah als Selbstmordattentäter "opfern" (und dabei andere mit in den Tod reißen - ob sie darüber aber auch so entsetzt sind, ist die Frage).

 

Ich finde an Deiner Variante vor allem schön (neben dem Aspekt, dass eben nicht der Wille Abrahams da ist, das eigene Kind zu opfern), dass der Vater selbst entscheidet und nicht einfach über sich verfügen lässt und so durch Gott - wenigstens in erster Intention, bevor Gott seine ursprüngliche Aufforderung als makaberes "Spiel" entlarvt  - zum Mörder werden würde. Das entspricht meinem kritischen Geist viel mehr, als dass man blind das tut, was einem befohlen wird und sei es noch so unmenschlich. Wenn alle Menschen so "blind" einem Führer folgten, hätten manche Personen in der diesbezüglich traurigen Geschichte unseres Landes noch ein einfacheres Spiel gehabt und es hätte gar keine Widerstandskämpfer gegeben. Gerade vor diesem blinden Gehorsam habe ich Angst. Und die Bibel soll doch Vorbild sein für alle Christen, oder?


Karolin Meixner-Katzmann

Ökopädagogin

Autorin von „Schwarzbuch Wasser“


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